Das neue Einzelhandelsgeschäft von Best Buy sieht aus wie ein echter Apple Store-Konkurrent

Best Buy hat in Monroe, North Carolina, ein neues Digital-First-Format für kleine Geschäfte vorgestellt. Im Gegensatz zu den üblichen Mega-Stores des Einzelhändlers ist dieser neue Store nur 5.000 Quadratmeter groß und bietet fein kuratierte Ausstellungsmodelle, die in einem geräumigen Innenraum angeordnet sind, nicht unähnlich einem Apple Store.

Best Buy hofft , dass Kunden ihre Smartphones verwenden, um ihre Bestellungen aufzugeben, indem sie QR-Codes neben den angezeigten Produkten scannen und in der App bezahlen.

Eine Konzeptzeichnung eines kleinformatigen Best Buy-Geschäfts.

Es gibt einen Abholschalter, an dem Sie ein Mitarbeiter mit blauem Hemd mit Ihrer Bestellung abholt. Kunden können auch kleine Artikel zum Mitnehmen wie Handyhüllen und Geschenkkarten kaufen, indem sie sie direkt von ihrem Telefon aus kaufen und den Laden verlassen.

Wenn dieses neue Format ein ausgesprochenes Apple-Store -Feeling hat, dann deshalb, weil sich Best Buy eindeutig von der Arbeitsweise von Apple inspirieren ließ. Kunden können keine Artikel aus den Displays zur Kasse mitnehmen. Stattdessen müssen sie mit einem Mitarbeiter sprechen oder von ihrem Telefon aus bestellen, ähnlich wie in Apple Stores. Kunden können auch Termine am Geek Squad-Schalter für technische Hilfe buchen, ähnlich wie Apples Genius Bar.

Außerdem verkaufen diese kleinformatigen Geschäfte keine großen Geräte, erwarten Sie also nicht, an einem dieser Orte einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Best Buy sagte in einem Blogbeitrag, dass Großgeräte weiterhin auf der Website zum Verkauf angeboten werden und Kunden diese Artikel zur Lieferung nach Hause oder zur Abholung am Standort Monroe bestellen können. Das kleine Ladenformat wird jedoch weiterhin große Fernseher führen.

Dies ist ein Testlauf von Best Buy, um zu sehen, ob es funktioniert und wie die Kunden darauf reagieren. Das Unternehmen wurde während der Pandemie schwer getroffen und musste mehr als 50 Geschäfte in den USA und Kanada schließen und mehr als 5.000 Mitarbeiter entlassen. Der Umsatz stieg, aber das Unternehmen verzeichnet seit 2020 insgesamt ein negatives Wachstum. Ein Wechsel zu einem schlankeren Einzelhandelsmodell mit günstigeren Mieten und weniger Personal ist sinnvoll.

Ob es den Kunden gefällt, ist eine andere Frage, aber ein personalisierteres Erlebnis à la Apple Store könnte genau das sein, was Best Buy braucht.