Google hat gerade seine geplante Neugestaltung des Internets aufgegeben
Google kündigte am Montag an, dass es die Verwendung von Drittanbieter- Cookies in seinem Chrome-Browser aufgrund von Bedenken von Regulierungsbehörden, Wettbewerbern und Befürwortern des Datenschutzes bremsen werde, sagte der Technologieriese in einem Privacy Sandbox-Beitrag . Stattdessen wird Google einen anderen Weg einschlagen und den Nutzern die Wahl lassen, wie sie mit Cookies von Drittanbietern interagieren.
Das Blockieren von Cookies von Drittanbietern wäre eine Hürde für das Remarketing gewesen, das es Unternehmen ermöglicht, Ihnen Werbung basierend auf Ihren vorherigen Aktivitäten im Internet anzuzeigen.
Anthony Chavez, Vice President für Privacy Sandbox bei Google, erwähnt, dass sie „einen aktualisierten Ansatz vorschlagen werden, der die Wahlmöglichkeiten der Nutzer erweitert.“ Anstatt Cookies von Drittanbietern abzulehnen, würden wir eine neue Erfahrung in Chrome einführen, die es den Nutzern ermöglicht, eine fundierte Entscheidung zu treffen, die für das gesamte Surfen im Internet gilt, und sie könnten diese Entscheidung jederzeit anpassen. Wir diskutieren diesen neuen Weg mit den Regulierungsbehörden und werden bei der Einführung mit der Branche zusammenarbeiten.“
Google behauptet, dass es einen Anti-IP-Tracking-Schutz hinzufügen und weiterhin Privacy Sandbox APIs verfügbar machen wird. In dem Beitrag heißt es auch, dass das Projekt erhebliche Arbeit von verschiedenen Beteiligten erfordert und massive Auswirkungen auf den Online-Werbemarkt im Allgemeinen haben würde. Leider sieht es so aus, als würde Chrome sich Firefox und Safari nicht bei der standardmäßigen Entfernung von Drittanbieter-Cookies anschließen, obwohl dies erkannt wird. Die ursprüngliche Ankündigung erfolgte im Jahr 2020, als Google ankündigte, ab 2024 Cookies von Drittanbietern standardmäßig zu blockieren. Im Januar 2024 wurde sogar ein Testlauf durchgeführt , bei dem 1 % der Chrome-Nutzer Cookies von Drittanbietern standardmäßig blockiert hatten.
Die Kehrtwende könnte mit der Befürchtung der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde zusammenhängen, dass das Google-Projekt ihr eigenes Unternehmen gegenüber der Konkurrenz begünstigen würde. Darüber hinaus sind die Probleme mit dem Remarketing-Versuch ein weiterer möglicher Grund für die Meinungsänderung, da sich ein Leistungsabfall bei der Verwendung dieser Folgeanzeigen zeigte.