Ihre Amazon-Lieferungen könnten eine Hightech-Wendung erleben

Amazon entwickelt derzeit eine intelligente Brille mit erweiterter Realität (AR), die Ende 2026 oder Anfang 2027 auf den Markt kommen könnte, berichtete The Information unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Die Smart-Brille mit dem Codenamen „Jayhawk“ soll Berichten zufolge über ein Farbdisplay für ein Auge zur Einblendung von Informationen sowie über Mikrofone und Lautsprecher verfügen.

Unter anderem arbeiten bekanntermaßen Meta, Google und Samsung an einer AR-Brille für die allgemeine Veröffentlichung, aber auch Amazon entwickelt angeblich eine Brille speziell für seine Zusteller.

Die Smart Glasses der Fahrer, über die Reuters im vergangenen Jahr erstmals berichtete , würden detaillierte Wegbeschreibungen entlang der Lieferrouten liefern und könnten auch zur schnellen Bestätigung der Paketabgabe verwendet werden, wodurch die für eine Lieferung benötigte Zeit verkürzt würde.

Laut The Information werden sowohl die Verbraucher- als auch die Fahrerbrillen die gleiche Technologie verwenden, obwohl die Fahrerbrillen wahrscheinlich ein etwas klobigeres Design haben werden.

Amazon-Lieferfahrer könnten die AR-Brille bereits im Juni nächsten Jahres verwenden. Der Online-Shopping-Riese plant, rund 100.000 Einheiten zu produzieren.

Die schlankere Version für Verbraucher wird unterdessen gegen AR-Brillen von Unternehmen wie Meta antreten, das seine angebliche AR-Brille „Hypernova“ voraussichtlich auf der nächsten Meta Connect-Veranstaltung am 17. September vorstellen wird.

Die neue Brille soll über ein kleines monokulares AR-Head-up-Display für Benachrichtigungen und Navigation sowie für die Interaktion mit Meta-KI verfügen. Möglich ist auch ein neuronales Armband, das subtile Finger- und Handgelenksbewegungen zur Steuerung interpretiert. Berichten zufolge könnte das Gerät rund 800 US-Dollar kosten .

Der bekannte Analyst und Kommentator Ming-Chi Kuo behauptete letzten Monat, dass Metas mit großer Spannung erwartete Smart Glasses ein bescheidenes Lieferziel von bis zu 200.000 Einheiten über zwei Jahre haben werden, und positionierte sie damit „eher als experimentelles Produkt für Meta“.

Meta hat bereits die Smart Glasses der Ray-Ban Meta-Serie auf den Markt gebracht – darunter die kürzlich erschienenen Oakley Meta HSTN-Brillen – und obwohl diese Fotos und Videos aufnehmen können und über Open-Ear-Audio zum Musikhören und Annehmen von Anrufen verfügen, verfügen sie nicht über ein Head-up-AR-Display.