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Wie wird der Prozessor des iPhone 18 aussehen? Es wird viele Kompromisse geben

Mit der bevorstehenden Markteinführung der nächsten Generation von Apple -Einsteiger-Smartphones, die voraussichtlich im Frühjahr erfolgen wird, werden erste Details zu den technischen Spezifikationen der in Entwicklung befindlichen Chips bekannt.

Der für das iPhone 18 erwartete A20- Prozessor dürfte im Vergleich zum A20 Pro einige Kompromisse mit sich bringen. Um die hohen Produktionskosten des neuen 2-nm -Verfahrens zu senken, hat das Unternehmen alternative Gehäusearchitekturen gewählt und die technischen Spezifikationen reduziert.

Die Kompromisse, Apple beim A20-Chip eingeht, um die Kosten iPhone 18 niedrig zu halten

Durchgesickerte Lötdiagramme im sozialen Netzwerk Weibo verdeutlichen einige spezifische Entscheidungen. Der auffälligste Unterschied liegt in der Montagetechnologie: Das A20 verzichtet auf das fortschrittliche Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM), ein System, das den DRAM-Speicher seitlich anordnet und stattdessen exklusiv dem A20 Pro vorbehalten bleibt.

Das Basismodell behält das bewährte, aber veraltete Package-on-Package (PoP)-Design bei, bei dem der Speicher direkt auf dem Chip gestapelt ist. Diese Struktur beeinträchtigt die Wärmeableitung erheblich. Daher ist die Leistung unter Dauerlast merklich geringer, und es wird davon ausgegangen, dass der SoC mit einer reduzierten Spitzenfrequenz arbeitet, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Die Fertigung im 2-nm-Verfahren „N2“ von TSMC ist mit extrem hohen Kosten verbunden. Um übermäßige Preissteigerungen beim Endprodukt zu vermeiden, entschieden sich die Entwickler für ein besonders kompaktes Design. Schätzungen gehen von einer Chipfläche zwischen 70 und 80 mm² aus – eine deutliche Reduzierung gegenüber den 82,8 mm² des Vorgängermodells A19.

Das Unternehmen vermied es, die maximal mögliche Fläche auszunutzen, und setzte stattdessen auf intelligente Strukturlösungen, um die Verringerung der nutzbaren Fläche auszugleichen, ohne dabei die Kosten explodieren zu lassen.

Begrenzte Grafikleistung und halbierter Cache-Speicher

Aus Rechensicht bestehen weiterhin Einschränkungen. Der A20 wird voraussichtlich eine feste 5-Kern-GPU integrieren und auf die leistungsstärkeren 6- oder 7-Kern-Varianten verzichten. Die CPU wird stattdessen ein 6-Einheiten-Modul beibehalten, bestehend aus 2 Hochleistungskernen und 4 Kernen, die auf Energieeffizienz ausgelegt sind.

Besonders umstritten ist die drastische Reduzierung des internen Speichers: Der L2-Cache beträgt 8 MB für die Hauptprozessoren und nur 4 MB für die sekundären Prozessoren, was einer drastischen Reduzierung um 50 % gegenüber den beim A20 Pro erwarteten Werten entspricht.

Für den Ausgleich sorgt der System-Level Cache (SLC), der von 12 MB bei der vorherigen Generation auf insgesamt 16 MB erhöht wird.

Künstliche Intelligenz und Bandbreite

Trotz zahlreicher Abstriche bleiben einige Elemente gegenüber den Flaggschiffversionen identisch. Die Verarbeitung der erweiterten Funktionen übernimmt eine Dual-16-Core-Neural-Engine mit 4 MB exklusivem Cache, wodurch ausreichend Ressourcen für die Geräteoperationen bereitgestellt werden.

Gleichzeitig wird das Basismodell einen 96-Bit-Speicherbus in Kombination mit LPDDR5X-RAM- Modulen nutzen. Diese Implementierung ermöglicht eine höhere Gesamtbandbreite bei gleichzeitig niedrigeren Höchstgeschwindigkeiten als beim größeren Modell.

Da es sich hierbei um noch nicht bestätigte Vorschauen handelt, könnten die Entwicklungspläne noch leichten Änderungen unterliegen, die technische Ausrichtung des zukünftigen Basisangebots von Apple scheint jedoch bereits klar definiert zu sein.

Dieser Artikel mit dem Titel „Wie wird der Prozessor iPhone 18 aussehen? Wird es viele Kompromisse geben?“ wurde ursprünglich auf GizChina veröffentlicht.